HAND WERK – Schortbrief 6 im Schuljahr 2025/26

Die Stadt ist voller Spuren von menschlichem HAND-WERK. Selbst da, wo weit und breit kein menschliches Wesen zu sehen ist, tauchen sie auf. Zum Beispiel auf dem Asphalt der Hardenbergstraße unweit des Ernst-Reuter-Platzes (Foto oben links). Irgendjemand muss die Handinnenfläche seiner oder ihrer linken Hand in die noch weiche, weiße Kunststoffmasse gedrückt haben. Nun markierte sie eine Haltelinie für Radfahrer auf dem Weg zum Zoologischen Garten.
Entdeckt habe ich die Asphalt-Hand auf dem Weg zu Praktikumsbesuchen. Auch dort gab es jede Menge menschliches HAND-WERK zu entdecken: tröstende Hände in Kindertagespflege und Kita, Tomaten schneidenden in der Pizzeria; Laub fegende Hände im Schwimmbad, massierende in der Physiotherapie. Auch in der Zahnarztpraxis: überall Spuren von menschlichem HAND-WERK. Am Mittwoch dann HAND-WERK ganz anderer Art im Kursch Ästhetische Bildung: Ein Song. „Mensch zu sein“ ist der Titel. Gesungen und mit Gebärdensprache begleitet wird er von den Neuntklässler:innen des Kurses „Boom -Musiktheater“ zusammen mit Maxi Sittig, ihrer Kursleiterin. Hände, die singen? Ja, das geht – mithilfe der Gebärdensprache. Wie Gebärdensprache funktioniert, wird hier erklärt: https://www.zdf.de/kinder/purplus/so-funktioniert-die-gebaerdensprache-100.html#startTime=0.0
Hände können so viel: sprechen und singen, heilen und berühren – als Spur im Asphalt, im Praktikum und unterm Kirchenzelt. Menschliches HAND-WERK. Wie das klingen kann, hört und sieht man z.B. hier: https://youtu.be/H3KSKS3TTbc?list=RDH3KSKS3TTbc. Himmlisch :-).
Den kompletten SCHORTBRIEF gibt es hier: https://www.ev-schule-charlottenburg.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/10/SJ-25-26-ESC-SCHORTBRIEF_06-1.pdf.

